Yamaha REVSTAR

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Schnabelrock
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Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Sa 10. Sep 2016, 18:00

Recht sexy, die Dinger. Ich hatte heute verschiedene Modelle in der Preisrange 400 - 1.000 in der Hand. Sie wirken allesamt wertig und klingen gut. Der Push-Poll-Poti macht wohl so eine Art Coilsplitting, dünnt jedenfalls auf SC-Niveau aus, ohne dass es zu klingelig wird. Gute Verarbeitung. Die teureren Modell haben Halsbindings, Wraparound-Stege. Die Lackierungen sind schön, die P90 klingen und machen wenig Nebengeräusche. Ich war kurz davor, eine zu kaufen, hab mich dann aber an meine guten Vorsätze erinnert, bei solchen Entscheidungen mindestens eine Nacht darüber zu schlafen. Obwohl mir leicht asymetrische Gitarren grundsätzlich nicht gefallen, ist das hier die Ausnahme.

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buttrock
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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon buttrock » Sa 10. Sep 2016, 22:29

Ich find die Serie auch ziemlich cool. Die P90 Variante könnt ich mir gut an mir vorstellen.

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Schnabelrock
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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Mo 12. Sep 2016, 11:29

Ich konnte weder mit dem Instrument in der Hand noch im Internet herausfinden, wie sich die 400 Euro mehr der RS820 ggü. der RS 502 rechtfertigen. Wie viele Hersteller hat Yamaha imo Probleme, die teureren Modelle auch mit genug Plus auszurüsten. Ausser vielleicht das Top End Modell MIJ, das hab ich nicht gesehen.

Ausser Gibson, die erzählen Dir ja, dass Du zwar eine Standard, Traditional etc. für 2 Mille kaufen kannst, dass die aber Scheisse sind und echte Gitarren erst ab 4.000 anfangen. :mrgreen:

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Keef
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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Keef » Mo 12. Sep 2016, 12:22

Schnabelrock hat geschrieben:Ich konnte weder mit dem Instrument in der Hand noch im Internet herausfinden, wie sich die 400 Euro mehr der RS820 ggü. der RS 502 rechtfertigen. …

Und was meinte der Ladenfuzzi?


Schnabelrock hat geschrieben:… Ausser Gibson, die erzählen Dir ja, dass Du zwar eine Standard, Traditional etc. für 2 Mille kaufen kannst, dass die aber Scheisse sind und echte Gitarren erst ab 4.000 anfangen. :mrgreen:

Wenn man überlegt, dass sogar der Herr Tandler seine Paulas in ca. 2 Wochen zusammendengelt… (Hab ich mir sagen lassen)

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Schnabelrock
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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Mo 12. Sep 2016, 12:27

Keef hat geschrieben:
Und was meinte der Ladenfuzzi?


Nix, das ist ein echt großer Laden PPC Music (Hannover), der eine Menge Zeug hat und einen in Ruhe lässt, wenn man niemanden anspricht. Und nix gegen die Leute da, aber da sind sicher > 300 Gitarren präsent und das haben die aus dem Kopf sowieso nicht drauf.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon tortitch » Di 13. Sep 2016, 07:47

Auf der Yamaha-Seite finden sich Hinweise zu den "technischen Daten" und da dann auch kleine Unterschiede, z.B. Nato vs Mahagoni.

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Schnabelrock
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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Di 13. Sep 2016, 08:03

Ja, Nao sind imo die ganz unteren Preise. 399, vielleicht 499.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Capridriver » Fr 16. Sep 2016, 20:52

Keef hat geschrieben:(...)
Wenn man überlegt, dass sogar der Herr Tandler seine Paulas in ca. 2 Wochen zusammendengelt… (Hab ich mir sagen lassen)


Das wäre mir neu. Hatte kürzlich einen Shootout mit 3 Tandler-Paulas. Von den Besitzern hatte keiner weniger als 1,5 Jahre auf sein Instrument gewartet. Man kennt natürlich Jörg: Wenn's pressiert, kann der auch flotter. Also wenn's bei Jörg pressiert. Der Rest ist egal ;)...

Back to topic:

Ich find die Yamahas auch sehr sexy. Ich hab ja auch noch so eine SG à la Carlos. Nur kleineres Modell. Also keine SG2000. Trotzdem tolle Klampfe. Wenn die Revstars nur halb so gut sind, will ich eine.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon knacksen » Do 22. Sep 2016, 14:34

Hardtail kommt immer gut. :) Ich sehe da Anleihen an die alte "SG Series" von Yamaha; möglicherweise auch eine Art Antwort auf den Erfolg der "Roadcores" von Ibanez...

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Sa 1. Okt 2016, 15:46

So, ich habe nochmal die Revstar 502 mit Einteiler und P90 gespielt, in Billet Green. Sehr schöne, klare Sounds, aber mit Punch und nicht klingelig oder zu feingeistig. Gekauft. :hearts:

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon spanking the plank » Di 18. Okt 2016, 14:14

Jetzt ist der Honeymoon vorbei. Immer noch zufrieden? Clean/Crunch-Sound?

Ich hätte sie mir gekauft, wenn ich nicht schon drei P-90er Gitarren zuhause rumliegen hätte.

Das, was ich so im Netz gehört habe, klang ganz gut; aber (siehe Zerrer), wenn das Video von einem Topgitarristen eingespielt wird, klingt es eigentlich immer gut.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Mi 19. Okt 2016, 15:32

Also:

1. Die Gitarre ist konstruktiv nahe bei der Les Paul. Sie ist deshalb schwer. Die "schlanke" Optik täuscht da etwas. Das merkt man nach 3 Stunden deutlich.
2. Die Gitarre ist haptisch sehr schön, fühlt sich edel an, prima Hals, wirkt am Körper kompakt wie z. B. Music Man - Gitarren.
3. Ja, klingt auch im Bandkontext sehr gut. Sowohl kernig als auch präsent. Genau der Mittelweg zwischen Humbuckern, die auch schon mal im Bandsound absaufen und Single Coils, die zu klingelig oder sogar stechend klingen.
4. Diese Bassausdünnung ist wirklich mal ein gutes Ding. Viel besser als Coilsplit bei Humbuckern, die ja selten wirklich brauchbare Sounds zutage bringen.
5. Sie hat natürlich nicht das Filigrane, Strahlende einer wirklich guten Strat und auch nicht das Wuchtige einer wirklich guten LP, sondern liegt dazwischen. Ich würde sie eher als die eine beschreiben, die man nimmt, wenn nur eine erlaubt bzw. möglich ist, aber allerhand Sounds gut abzudecken sind. Kein Spezialinstrument, eher ein universelles.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Butterkräm » Do 20. Okt 2016, 07:59

Jo, die 502 in irgendwas black mit P90 haben sie hier auch, hatte ich auch sehnsuchtsvoll angespielt! Wirklich toll! Aber zu schwer...! :-(
Kaufe ich in ein paar Jahren mal gebraucht...! ;-)

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon linus » Mo 24. Okt 2016, 14:08

"Wenn man überlegt, dass sogar der Herr Tandler seine Paulas in ca. 2 Wochen zusammendengelt… (Hab ich mir sagen lassen)[/quote]

Wenn man es kann ... ;-)

Einen Amp bekommt man (wenn alle Teile vorhanden sind) in ca. 6 Stunden zusammengelötet - egal, welcher
Anbieter draufsteht (und da muß noch nicht mal was lackiert werden...).

Einen Benz/BMW/Audi stellen die Automaten in 18 Stunden (!) her - einen Ferrari bekommt man jedoch
in dieser Zeit nicht zusammengesetzt, da den Menschen zusammenbauen... so gesehen kann man
die Tandler-Gitarren damit vergleichen, sie brauchen halt länger als der "Stangen-Kram" :mrgreen:

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Sa 5. Nov 2016, 12:11

Kurzerhand noch eine RS 620 in Burnt Charcoal dazuerworben.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Keef » Sa 5. Nov 2016, 13:33

:sing-begin: Wir wollen Bilder sehn - wir wollen Bilder sehn... :sing-end:

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Sa 5. Nov 2016, 19:19

Hier ein Demo einer 502 ...

https://www.youtube.com/watch?v=FEOkaJFOLm8

Ich selbst arbeite noch daran ;-)

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon spanking the plank » Di 8. Nov 2016, 14:50

Keef hat geschrieben::sing-begin: Wir wollen Bilder sehn - wir wollen Bilder sehn... :sing-end:


Siehe bei Musicstore unter Yamaha Revstar S 620 in burnt charcoal.

Mich würde interessieren, was sie wiegt in kg.

Wenn die P 90er Revstars so schwer sein sollen, wie schwer (?), ne Junior mit 1 P 90 wiegt um die 3 kg. Das finde ich relativ leicht. Deswegen mag ich Juniors, Specials und SGs, die wiegen meistens alle um die 3 kg. In meinem Alter muss man an seinen Rücken denken.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon Schnabelrock » Di 8. Nov 2016, 14:58

Die PU selbst wiegen ja nahe bei nix. Peter.

Die Revstars sind (ab Modell 502) in Korpusstärke und Material wie die klassischen Les Pauls, Mahagoni-Ahorn. Allerdings plane Decke und leichter Rippenspoiler.

Ich schätze meine auf deutlich über 3,5 kg. Näher bei 4 als bei 3,5. Wegen des Gewichts braucht man die Revstar nicht zu testen. Schon eher trotz des Gewichts. Die niedrigeren Modelle sind aus Nato, ob das gewichtsmäßig etwas bringt, weiss ich auch nicht.

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Re: Yamaha REVSTAR

Beitragvon spanking the plank » Di 8. Nov 2016, 15:18

Vielen Dank! Diese Gitarre hat überall gute Bewertungen bekommen (bei Amazona, User-Bewertungen bei Thomann & Musicstore).

Da scheinen sie bei Yamaha alles richtig gemacht zu haben.


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