Gypsy Gidda

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Magg
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Gypsy Gidda

Beitragvon Magg » Mo 17. Jul 2017, 08:59

..... hört einmal1

Hab mich jetzt mal in etwas anderem versucht als in Heavy Metal Getöse und zwar in Gypsy Jazz. Über den Weg habe ich erfahren das es spezielle Gittaren für diesen Bereich gibt (wat man alles noch so lernt im Alter !).

Hat jemand irgendwie einen persönlichen Tipp, Rat zum Erwerb dieser Gitarren, oder sogar noch eine über für einen abgehalfterten Musiker wie mich?

Bärdankt

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Reinhardt
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Reinhardt » Mo 17. Jul 2017, 10:18

Du gugge am besten:
https://www.gypsyguitar.de/
Für den Anfang reicht eine Kirkland (wird nicht mehr gebaut, nur noch gebraucht), notfalls eine Richwood, wenn's ernsthaft werden soll, aber preisgünstig, kommt man an Saga/Gitane und Gallato nicht vorbei. Diesen Gitarren wird vorgeworfen, dass sie imemr noch ein wenig nach Western klingen und nicht pur nach Gypsy, was nicht stimmt, und das Gerücht mag aber daran liegen, dass diese Gitarren eher im Beginnersegment gespielt werden. Spielt ein richtiger Gypsyplayer diese Sagas, klingen die sehr wohl nach Gypsy.
Ok, dann klingt auch eine Martin fast wie Gypsy. ;-)

Eine Variante zur eigentlichen Selmer/Maccaferri wären auch alte oder neue Schlaggitarren z.B. die neue Serie von Epiphone oder die altbekannten Godin 5th Avenue oder halt wirklich was Altes von Höfner, Hopf oder Klira. Gibt einem auch gleich das authentische Fingerkuppenfeeling.
:mrgreen:

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Reinhardt
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Reinhardt » Mo 17. Jul 2017, 10:20

Ich persönlich würde zu Anfang eher auf die Schlaggitarren-/Archtopschiene aufsetzen, da nicht jeder mit dem Stringspacing und der Mensur (bei O-Hole) sowie der Besaitung von Maccaferris zurecht kommt. Und die eigentlich Technik ist schwierig genug von der Umstellung her.

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Magg
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Magg » Mo 17. Jul 2017, 11:42

Uiiiii! :thumbup:

Super... vielen Dank, werde mich mal durch arbeiten.


:flower:

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Reinhardt
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Reinhardt » Mo 17. Jul 2017, 13:53

Bei Meisterbauinstrumenten geht hierzulande an Hahl und Volkert nix vorbei.
Zu Volkert könnte Dir Markus was berichten. ;-)

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Magg
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Magg » Di 18. Jul 2017, 09:24

THX again
:-)

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Markus
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Markus » Di 18. Jul 2017, 10:17

Multitone hat geschrieben:Bei Meisterbauinstrumenten geht hierzulande an Hahl und Volkert nix vorbei.
Zu Volkert könnte Dir Markus was berichten. ;-)


Zu Volkert kann ich nix sagen, ich habe eine Gipsy-Klampfe von Hahl. Für jemand, der das Gipsy-Swingen einfach nur mal ausprobieren will, ist das aber eine (zu) teure Investition!

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Reinhardt
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Reinhardt » Di 18. Jul 2017, 11:44

Ah stimmt, verwechselt, sorry.
Aber ich kann was zu Volkert sagen, ich habe nämlich mal die von Joscho Stephan gespielt. ;-)
Aber in der Tat, da sollte man dann schon ... ambitioniert sein bei dem Preis.

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Tom
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Tom » Di 18. Jul 2017, 12:11

Ich würde ja beim Gypsy Swing vorallem zum Üben auf irgendeiner Akustikklampfe raten, bevor man da was investiert.
Und Harry Stojka und Josho Stephan mal genau anhören.
Aber vielleicht ist der Magg ja fit. Kann man schlecht sagen bei jemanden, der das Forum nur immer bei Fragen konsultiert.

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Reinhardt
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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Reinhardt » Di 18. Jul 2017, 12:40

Ja, wie gesagt, die monetär vernünftigste Variante, wenn man partout auch was fürs Material tun will und chronischer Gitarrenmangel herrscht, ist wohl, eine alte noch taugliche Schlaggitarre von Framus, Triumphator oder Klira abzugreifen für 150 Euro und dann die erstmal richtig runterzuhobeln.
Aber genauso tut's natürlich erstmal eine Western, zugegeben. Wer's topfig braucht, muss dann halt seine Parlor aus dem Schrank ziehen ...
Wobei sich extreme Schlagtechniken bei den unterschiedlichen Stegkonstruktionen dann doch merklich unterschiedlich anfühlen, mir geht es jedenfalls so.

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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon Markus » Di 18. Jul 2017, 12:51

Multitone hat geschrieben:...richtig runterzuhobeln....


Das geht natürlich auch jederzeit ohne Gitarre :oops:

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Re: Gypsy Gidda

Beitragvon spanking the plank » Mi 19. Jul 2017, 12:30

Der Cock, äh, Kontext ist mir jetzt nicht geläufig


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