I'm in love with my amp

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Spanish Tony
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I'm in love with my amp

Beitragvon Spanish Tony » Fr 26. Mai 2017, 19:31

Nach den Boards und den Gitarren, fehlen noch die Amps.
Zunächst möchte ich meinen Amp Nr.2 vorstellen. Linnemann JTM45 mit ein paar spendierten Extras. NOS Mullard Kondensatoren, IGPW Trafo und Drossel und KEIN Master. Der Amp klingt einfach großartig. Groß, fett, mächtig, seidig 3D. Und das in Zimmerlautstärke. Ist mein Amp für zuhause.
In der Ampeg Box sind 2 Scumback Speaker (M65 und Scumnico). Natürlich klingt mein Realtone noch etwas besser und hat von allem etwas mehr. Aber die Unterschiede sind nicht groß. Ohne Zögern würde ich den Linnemann bei jeder Gelegenheit einsetzten. Für rund 1000€ hält da kein Fender oder Marshall von der Stange mit. Nicht mal im Ansatz. Wenn man die Mitten reduziert klingt es sehr Fender like. Und der Amp ist die perfekte Plattform für Pedale. Für diesen Preis kenne ich nichts besseres.
Das Marshall Logo zu bekommen, war nicht ganz einfach. Viele finden das bestimmt doof. Ich finde es tierisch geil
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Mr Knowitall
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Mr Knowitall » Sa 27. Mai 2017, 11:36

Du solltest mal einen Peavey ausprobieren!

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Spanish Tony
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Spanish Tony » Sa 27. Mai 2017, 12:04

Der rauscht :laughter:

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Mr Knowitall
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Mr Knowitall » Sa 27. Mai 2017, 13:48

Jeder anständige Vintageton muss rauschen. :mag:

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Keef
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Keef » Sa 27. Mai 2017, 14:50

Ich verweise hier dann ma auf meine alten Faden zum Bloody Rocka: :guitar4:
viewtopic.php?f=12&t=2642&hilit=habe+fertig

…und zum Linne: :guitar3:
viewtopic.php?f=12&t=1154&p=20312&hilit=JTM+45#p20312

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buttrock
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon buttrock » So 28. Mai 2017, 10:48

Mesa Boogie Dual Rectifier Solo Head, weils so schön wummst.

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon picardia » So 28. Mai 2017, 13:51

Ich habe ja einen sehr raren Groove Tubes stereo Amp STA-1.
Den ich aber so gut wie nie mangels Band und Platz spielen kann, leider. In dem link steht mehr dazu. Mich hatte die Option damals gereizt 2 verschiedene Vor -und Endstufen in einem Gehäuse zu haben. Klingt überzeugend gut für meinen Geschmack .
Zu Hause reicht mir der lütte Laney den ich hab.

http://www.ebay.com/itm/Rare-Groove-Tub ... 476?_ul=BR


Gruss Picard

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tortitch
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon tortitch » So 28. Mai 2017, 17:45

Dieses Moduldingens von Randall
http://www2.randallamplifiers.com/Ampli ... eries.html

Mit den Modulen Plexi, Jtm, Malcom, Deluxe.

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Spanish Tony
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Spanish Tony » So 28. Mai 2017, 21:37

Ich hab von diesen Modulen immer mal gelesen , aber nie gehört. Sind die Unterschiede deutlich und erkennbar?

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon buttrock » So 28. Mai 2017, 22:03

:laughter: Für jemanden der hört wie lange ein Netzkabel in der Kühltruhe lag, dürfte der Unterschied schon rauszuhören sein. Sonst Isser wohl ein Holzohr.

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Spanish Tony
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Spanish Tony » So 28. Mai 2017, 22:36

:laughter: Ich wollte eigentlich fragen, wie gut die Vorbilder getroffen wurden

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon tortitch » Mo 29. Mai 2017, 14:05

So Grundcharaktere sind schon getroffen. Kann man sagen. Und die Module klingen durchaus unterschiedlich, obwohl Box und Endstufe ja gleich bleiben. Da ich ein Holzohr bin, muss das schon was heißen.

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon tortitch » Mo 29. Mai 2017, 14:12

Hier ist für das Modul SL + ein direkter Vergleich mit dem Original.
https://www.youtube.com/watch?v=lUh3gI8rdJ0

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon silversonic65 » Sa 15. Jul 2017, 20:53

THC Sunset Head
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Diesen Amp spiele ich bereits seit 2008 ohne das Gefühl zu haben, es muss mal etwas Neues her. Der Amp arbeitet mit 4 St. 6V6 GT in der Endstufe und 3 ECC83 (NOS RFTs ) in der Vorstufe. Die V1 habe ich immer mal wieder ersetzt, um zu schauen, was klanglich möglich ist... z.B. Tungsram und zurzeit eine RCA.
Ebenfalls habe ich schon einige (Endstufen-)röhrenwechsel durchgeführt. Zuletzt mit denen von Multitone erworbenen TAD`s 6V6GTs, die echt klasse klingen.
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Wenn der Amp an sich auch spartanisch aufgebaut ist (kein Master, Loop etc.), kann man den Betriebsmodus von Pentode/Triode, Half/Full-Power und Class A/B, Class A mittels rückseitigen Kippschaltern umschalten, was sich deutlich im Klangverhalten und in der Ansprache bemerkbar macht. Meine bevorzugte Einstellung seit ever ist: Full-Power, Pentode und Class A. Weiterhin hat der Amp einen regelbaren Line-Out sowie einen schaltbaren Booster. Beides nutze ich nicht.
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Tja, wie klingt er nun? Kurz und gut: ziemlich geil! Das heißt, der Amp liefert einen Cleansound bei dem ich nichts vermisse... warm, voll, 3D, mit schönen Höhen, ausgewogenen Mitten und stabilen Bässen.
Und laut ist er! Das Volumenpoti steht bei mir gefühlt zwischen 1 und 2, was ich mangels fehlender Skalierung nur schätzen kann. Das reicht allerdings aus, um sich in einer gemäßigten Rockband durchzusetzen, ohne dass es dünn klingt. Fachleute meinten, die Schaltung wäre an einem Trainwreck angelegt, nur mit weniger Gain. :dontknow:
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Apropos Clean: Für mich dient er ja als Grundlage für mein Bord, da ich die verzerrten Sounds ausschließlich mit Zerrern erzeuge. Alles andere wäre einfach zu laut.
Da der Sunset aber eine hervorragende Plattform für Pedale ist (frisst alles, was man ihm vor die Füße legt), sehe ich darin keinen Nachteil.
Im Gegenteil: Beim Einsatz guter Zerrer ist die Kombination einem gutem Röhrenamp ebenbürtig (wenn nicht sogar überlegen). Der Amp verschmilzt sozusagen mit den Pedalen. Man hat nicht den Eindruck, dass hier 2 Welten aufeinandertreffen. Ich würde mich sogar theoretisch wagen, mit diesem Amp + Board bei einer Jazz-Combo (kann ich nicht) und einer Heavy-Kapelle (will ich nicht) vorzuspielen. Nur um die mögliche Bandbreite deutlich zu machen.

Vorwiegend nutze ich den Sunset auf einer 2 x 12" Large Tonehunter-Box mit einem M75 und einem Scumnico (65 Watt) von Scumback. Zwischenzeitliche Versuche mit alten Celestion Silverbacks klangen zwar auch sehr kommod, waren mir aber auf die Dauer in den Hochmitten zu präsent, was mehr Aggressivität ins Klangbild brachte. Da klingen die Scumbacks doch noch runder und wärmer, was mir besser gefällt.

Wenn`s ganz eng und klein zugeht, nehme ich auch mal meine Mesa Boogie Thiele mit einem EVM 12L (mit Deeflexx), was auch eine ganz hervorragende und kompakte Kombi ist.
Packt mich das Vintage-Fieber setze ich ihn auch schon mal auf die alte, dicke 4 x 12" Marshall von `69/`70 mit G12H Greenbacks. Hat alles seinen Reiz.

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Keef » So 16. Jul 2017, 09:47

:thumbup:

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Spanish Tony » So 16. Jul 2017, 09:53

:thumbup: :thumbup:
So mache ich es auch. Und mit guten Zerrern funktioniert das auch wie von dir beschrieben. Und man hat eben diverse Farbe, die man auch mal tauschen kann. So wird es nie langweilig. ;-)

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Reinhardt
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Reinhardt » Di 18. Jul 2017, 09:40

So einen Sunset wollte ich auch immer mal haben. Oder einen THD Flexi. War dann aber alles schwierig zu bekommen.
Na, jetzt ist es halt der Stephenson. Der macht genug Radau.

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon spanking the plank » Di 18. Jul 2017, 09:53

Multitone hat geschrieben:So einen Sunset wollte ich auch immer mal haben. Oder einen THD Flexi. War dann aber alles schwierig zu bekommen.
Na, jetzt ist es halt der Stephenson. Der macht genug Radau.


Die THC Amps werden wohl gar nicht mehr hergestellt. Der ehem. Mitinhaber Eich will seinen eigenen Laden aufmachen.

Hat Dein schöner roter Stephenson Verstärker 20 W?

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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon silversonic65 » Di 18. Jul 2017, 10:15

spanking the plank hat geschrieben:Die THC Amps werden wohl gar nicht mehr hergestellt. Der ehem. Mitinhaber Eich will seinen eigenen Laden aufmachen.

Stimmt! Der Laden lief aber schon vorher unter seinem Namen. Jetzt baut er (selbst Bassist) wohl nur noch Bassamps.
Ursprünglich wurden die Sunsets ja vom Stefan Dörrer entwickelt und gebaut. Diese Amps sind intern auch noch anders aufgebaut,
als die spätere Serie (mit den braunen Streifen). Auch klanglich gibt es da Unterschiede. Ein Freund von mir hat sich einen der Neueren
besorgt (nachdem er meinen gespielt hatte), ist aber nicht so zufrieden damit.
Eigentlich schade, dass man vom ursprünglichen Gedanken abgekommen ist, aber in der Preiskategorie, gepaart mit suboptimalem Marketing
und ohne richtigem Zugpferd ist es schwierig, sich auf dem Markt zu behaupten.
Auf dem Gebrauchtmarkt bekommt man einen Sunset ja schon um 1.400 Euro. Das hab ich jedenfalls für meine bezahlt.

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Reinhardt
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Re: I'm in love with my amp

Beitragvon Reinhardt » Di 18. Jul 2017, 11:47

Das hängt von den Röhren, v.a. von der 6L6 ab, bei Stephenson sind so max. 25 Watt drin, wenn die Ultralinearschaltung aktiviert ist.


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