Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturierung

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Tom
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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Tom » Fr 20. Jan 2012, 12:39

Gamma hat geschrieben:Arpeggios im Blues sind off topic!

Soso.

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Gamma
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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 12:59

Joh! Wie Two-Handtapping bei Chuck Berry!

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 13:07

Wobei ich ein Konzert aus den 70ern von dem gesehen habe, wo er über zwei Marshallstacks gespielt hat!(Was will ich damit sagen?)

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Tom
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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Tom » Fr 20. Jan 2012, 14:31

Ist Robben Ford für dich ein Bluesgitarrist, Gamma?

a) Nein. (Dann ist dein Postulat innerhalb deiner Wahrnehmung korrekt)

b) Ja. (Dann sind Arpeggios im Blues Kontext auch in deiner Wahrnehmung nicht Off Topic)

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Reinhardt
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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Reinhardt » Fr 20. Jan 2012, 14:40

Tom hat geschrieben:Ist Robben Ford für dich ein Bluesgitarrist, Gamma?

a) Nein. (Dann ist dein Postulat innerhalb deiner Wahrnehmung korrekt)

b) Ja. (Dann sind Arpeggios im Blues Kontext auch in deiner Wahrnehmung nicht Off Topic)


Mist, Du warst schneller mit Deiner Antwort.

Aber für die Bluespolizei gilt nebenbei bemerkt selbstverständlich a). ;-)
Da wird es bereits mit einem 7/9er schon recht eng im Genrekorsett.

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon chili » Fr 20. Jan 2012, 14:49

Multitone hat geschrieben:Aber für die Bluespolizei gilt nebenbei bemerkt selbstverständlich a). ;-)
Da wird es bereits mit einem 7/9er schon recht eng im Genrekorsett.


ich bin ziemlich oft im Blues-Kontexten unterwegs. Kenne jedoch niemanden (außer einige Nichtmusiker), die da irgendetwas besonders eng sehen.

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon raana3800+ » Fr 20. Jan 2012, 14:54

chili hat geschrieben:
Multitone hat geschrieben:Aber für die Bluespolizei gilt nebenbei bemerkt selbstverständlich a). ;-)
Da wird es bereits mit einem 7/9er schon recht eng im Genrekorsett.


ich bin ziemlich oft im Blues-Kontexten unterwegs. Kenne jedoch niemanden (außer einige Nichtmusiker), die da irgendetwas besonders eng sehen.


Soo geht das Spielchen aber nicht.

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon chili » Fr 20. Jan 2012, 15:01

raana3800+ hat geschrieben:Soo geht das Spielchen aber nicht.


wie denn dann?

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 15:42

Schachmatt!

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 15:47

Damit meine ich natürlich mich!

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Reinhardt » Fr 20. Jan 2012, 15:49

chili hat geschrieben:
Multitone hat geschrieben:Aber für die Bluespolizei gilt nebenbei bemerkt selbstverständlich a). ;-)
Da wird es bereits mit einem 7/9er schon recht eng im Genrekorsett.


ich bin ziemlich oft im Blues-Kontexten unterwegs. Kenne jedoch niemanden (außer einige Nichtmusiker), die da irgendetwas besonders eng sehen.


ich muss Dir dann erfreulicherweise mitteilen, dass Du nicht in Blueskontexten oder in anderen Kulturräumen unterwegs bist. ;-)

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 16:02

Wenn man dann der Bluesexekutive gar noch einen 7/#9 serviert, fallen denen beide verschränkten Arme auf einmal ab!

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 16:32

Hm, muss weiter versuchen, mich da raus zu winden! Ich sprach selbstredend nicht davon, die entsprechende Pentatonische Skala mit Arpeggio-Tonmaterial zu mischen, was wie ich denke Robben Ford oft so macht, sondern wandte mich gegen die Vorgehensweise, in einer Bluesharmonie die einzelnen Stufen stur mit Arp's zu "bespielen"! War das jetzt schlüssig?

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Tom » Fr 20. Jan 2012, 16:56

"stur" ist mein Lieblingsfeind.

Als ich aber ausprobiert hab, ob mir besagte Arpeggios über einen Septakkord gefallen, habe ich - unter uns - alle Stufen einmal durchprobiert. Ich wollte wissen, ob ich sie - später, in einer Situation, in der ich meine liebliche Seele offenbaren wollte - zur Schaustellung, Deutlichmachung und Spontaninkarnation selbiger verwenden wollen würden täte.

Ich trenne also "Üben, Ausprobieren" mit "Musikmachen".
Oder ich versuche es zumindest.

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 17:15

Na ja, beim "Musikmachen" sollte man wie ich finde auf "Autopilot" die Werkzeuge einsetzen, die man sich durch eine mehr oder weniger bewusste Auswahl beim "Üben" angeeignet hat. In einer gerechten Welt würde eine gut gemachte Offenbarung einer lieblichen Seele dann auch in liebliche Säle führen! (Haustier)

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Tom » Fr 20. Jan 2012, 17:21

Gamma hat geschrieben:Na ja, beim "Musikmachen" sollte man wie ich finde auf "Autopilot" die Werkzeuge einsetzen, die man sich durch eine mehr oder weniger bewusste Auswahl beim "Üben" angeeignet hat. In einer gerechten Welt würde eine gut gemachte Offenbarung einer lieblichen Seele dann auch in liebliche Säle führen! (Haustier)

In meiner Welt ist das genau so.

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Fr 20. Jan 2012, 17:32

Meinst Du a) die Säle, oder b) den Autopiloten? (oder c) das Haustier?)

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Tom » Fr 20. Jan 2012, 18:28

a) und b)

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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Gamma » Sa 21. Jan 2012, 00:16

Was mich wirklich interessieren würde, wäre ob Du jemals den Schritt, Profimusiker zu werden bereut hast, weil es dann und wann zu Situationen kommt, in denen Deine Lieblingsbeschäftigung buchstäblich zu "Arbeit" mutiert ( Margarine-Werbespots oder ähnliches)? Wenn man wie ich den Sprung ins kalte Wasser gemieden hat, bleiben einem natürlich wesentlich mehr Illusionen erhalten!
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Re: Skalen anwenden III: melodische Ideen durch Strukturieru

Beitragvon Aldaron » Sa 21. Jan 2012, 00:48

Gamma hat geschrieben:Was mich wirklich interessieren würde, wäre ob Du jemals den Schritt, Profimusiker zu werden bereut hast, weil es dann und wann zu Situationen kommt, in denen Deine Lieblingsbeschäftigung buchstäblich zu "Arbeit" mutiert ( Margarine-Werbespots oder ähnliches)? Wenn man wie ich den Sprung ins kalte Wasser gemieden hat, bleiben einem natürlich wesentlich mehr Illusionen erhalten!
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Tom, ich hab den Fehler im Text gefunden und angestrichen! Was krieg ich jetzt? :flower:


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