CAGED-"Methode"

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raana3800+
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CAGED-"Methode"

Beitragvon raana3800+ » Do 9. Jan 2014, 00:00

Moin, habe in letzter Zeit mal ein paar amerikanische Forumse besucht. :applaus: :ycard: :doof:

Da wird jetzt, oder vll. schon länger, jedem Anfänger ( "I play the guitar for 2,5 days now, I stuck, what should I learn next?")
die CAGED-Methode empfohlen.

Z.B.: http://www.cagedguitarsystem.net/

Kurz: Da lernt man das Griffbrett so kennen, das man die besagten offenen Cowboy-Akkord-shapes, C A G E D, über den Hals verteilt lernt, und das ganze wohl später mit Skalentönen auffüllt.

Ich habe mir das damals mal über die Dur/moll-Skalen in allen Positionen, die Modes und z.B. 4-Klangsarpeggien erschlossen.
Matt bevorzugt ja, glaube ich, die Drill-Methode, einfach jeden Ton auswendig zu kennen :oops:

Meine Fragen:

-Habt ihr davon mal gehört?
-Ist das vielleicht für Anfänger wirklich viel einfacher?
-ist das Quatsch?

Gruß Rainer

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Zakk
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Zakk » Do 9. Jan 2014, 00:49

Das CAGED System ist eigentlich nur eine Bezeichnung für die Anwendung best. Fingersätze. Für alle Positionen einer diatonischen Leiter verwenden die Freunde des CAGED Systems wie alle anderen auch 5 "Boxes" (Positionen).

Nach meiner rudimentären Kenntnis sind immer alle Halbtonschritte auf einer Saite….

Man kann sich sicherlich mit Fingersätzen beschäftigen….. Ist jetzt meine Meinung. Aber das sind letztlich Fragen, wie man das Tonmaterial strukturiert. …. Wunder würde ich da nicht erwarten…

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raana3800+
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon raana3800+ » Do 9. Jan 2014, 01:31

Nee, Wunder würde ich da auch nicht erwarten.
Aber interessant finde ich das ganze schon, weil man halt wohl, ich selber kann es an mir jetzt nicht mehr richtig ausprobieren ;-), diesen Zusammenhang von 3/4-Klängen, bzw. Arpeggios und Skalen recht visuell, und vor allen Dingen vll. in der richtigen Reihenfolge lernt.
Mal abgesehen davon, dass die meisten Poster in diesen Foren offensichtlich autodidaktisch lernen wollen, aber nur ein guter Lehrer sie über diesen Weg weiterbringen könnte.

Ich finde das ganze halt irgendwie erfrischender, als z.B. diesen blöden Pentatonik-Ansatz im Blues/Rock, oder den "Scale Syllabus" vom Aebersold im Jazz.

Oder, wie Tom vielleicht sagen würde, ich WILL das irgendwie erfrischender finden ;-)

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Tom
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Tom » Do 9. Jan 2014, 09:23

Ich hab davon noch nie was gehört. Nachdem was der Zakkibub schreibt ist das aber nix neues?

Wenn man Skalen übt, klingt man nach Skala. So ist das nunmal.
Üben muss man sie mal, aber vergessen dann auch wieder.

Is schon nach 9.00 h besser gehts grad nicht.

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Matt 66
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Matt 66 » Do 9. Jan 2014, 10:53

Moang!

Ich verstehe, was Du meinst. Dir geht es v.a. um die Reihenfolge, was zuerst gelernt werden sollte, könnte, müsste, oder?

Zuerst mal muss ich aber diese Drill-Anschuldigung von mir weisen. :ycard: Da kam wohl irgendwann mal was falsch rüber... Das Ziel (!) sollte es sein, das Griffbrett irgendwann in und auswendig zu kennen. Aber bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Einfach nur auf eine Griffbrettübersicht zu starren und versuchen sich alles auswendig zu merken, habe ich sicher nicht gemeint!

Das CAGED System (das bei mir übrigens CAGEFD heißt...) ist aus meiner Sicht ein reines Visualisierungs-Tool. Es geht darum, das Griffbrett besser zu verstehen, in dem man Ordnung schafft, und zwar mit System! That`s all.

Ich halte es für ziemlichen Quatsch, das Ding bei einem Anfänger zu machen. Noch vor der ersten Improvisation mit einer Tonleiter, also. Im Nachhinein ist das aber natürlich ein sinnvolles Tool, wenn es darum geht, beim Improvisieren innerhalb eines Tonleiterfingersatzes auf Akkordtöne hin aufzulösen. Das muss man dann eben visualisieren können.
Und für das Erlernen der Arpeggien ist es auch sinnvoll. Weil ja dann gar nicht mehr so viele Töne dazukommen.

Aber man muss sich ja mal die Didaktik beim Lernprozess klar machen. Als Anfänger will ich ich doch erst mal mit einfachen Mitteln (-> Pentatonik) versuchen, gleich "richtige" Musik zu machen. Das CAGED-System wäre doch viel zu viel Kopfarbeit am Anfang.

So sig i des.

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Tom
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Tom » Do 9. Jan 2014, 11:28

Ach jetzt war ich mal nicht so faul und hab mir den Link endlich angeschaut

>>> ach DAS meint ihr!!!

Na ja, das mach ich seit meinen Anfängen so für mich selber bzw. unterrichte auch so!
Es geht ja drum einfach das nutzen was ich (möglicherweise) schon weiss um dann damit das neue zu lernen.

Also meine Meinung: klar ist das sinnvoll, aber das ist eigentlich doch völlig logisch sich eine Relation zwischen Akkord und Fingering herzustellen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, muss man doch nicht groß drüber systematisieren. Da war mal wieder einem langweilig :roll:

Die Transferleistung besteht halt darin bei den Fingerings der anderen Modi, also nicht Ionisch oder äolisch (also Moll oder Dur)
ebenfalls den dazugehörigen Akkord zu "sehen". Und dann HM und MMA und HTGT und GTHT und GT, ne? Josef?

Weil aber damit geschult wird, daß sich die Modi im Ionischen System immer nur in einem Ton unterscheiden und ebenfalls damit geschult wird, daß sich Akkorde ähneln bzw. wie sie aufgebaut sind (also z.B. Dm7 ist ein Fdur Dreiklang mit D im Bass und so weiter)

ist das eine runde Sache.

Wusste nur nicht daß da jemand ein "System" :haha: draus gemacht hat.

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Markus » Do 9. Jan 2014, 12:28

Ich habe ja nur einen einzigen Gitarrenschüler :oops: - und den auch nur, weil er mir monatelang nachgerannt ist und mich bekniet hat, ich solle ihm unbedingt Unterricht geben. Er hat vorher zwei Jahre (!!!) Unterricht bei einem Metal-Gitarristen bekommen. Über die "Erfolge" dieser Schulung könnte ich hier Bände schreiben, aber das führt zu weit. Was er von diesem Kollegen auf jeden Fall NICHT gelernt hat ist, einen anständigen Ton zu spielen. Das gilt für Akkorde und Single-Notes gleichermaßen. Ich habe mit ihm also in den ersten zehn Unterrichtsstunden nichts anderes gemacht, als - auf der Akustikgitarre - einen guten Ton zu formen. Er wollte unbedingt einen Song von Joe Bonamassa spielen und hat mir den Titel vorgespielt - es war nicht schön. Also habe ich mit ihm den Song seziert und ihm gezeigt, warum bei seinem Gitarrenspiel selbst simple Akkorde (Bonamassa halt....:-) nicht klingen. Nach nur einer Unterrichtsstunde klang das Ganze dann schon richtig nach Gitarre. In der letzten Unterrichtsstunde hat er mir stolz berichtet, dass sogar seine Frau zu Hause bemerkt hat, dass sein Gitarrenspiel sich auf einmal wie Musik anhört...! Er darf jetzt sogar im Wohnzimmer spielen und muss nicht immer zum Schrammeln in den Keller gehen.

Was ich mit der ganzen Selbstbehudelung sagen will: Viel wichtiger als irgendwelche Skalen- oder CAGED-Methoden finde ich es, erst einmal daran zu arbeiten, dass halbwegs schöne Töne aus der Klampfe kommen. Das fällt vielen Gitarristen schwer genug. Eine gute Übung ist es, eine ganz simple Single-Note-Melodie zu spielen. Und wenn man die dann Schritt für Schritt in verschiedenen Oktaven/Lagen übers Griffbrett verteilt, dann fällt nach und nach auch der Groschen, dass die Holzlatte mit den Drahtstäbchen tatsächlich eine gewisse Sortierung hat. Keine Ahnung, ob das jetzt auch schon wieder irgendeine Methode ist, aber ich wollte es mal erwähnt haben. Mein Credo: Good tone first!

Der Markus

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon tortitch » Do 9. Jan 2014, 19:03

Ich finde die Caged-Sache (um sie nicht System zu nennen) sehr gut.
Die Lagerfeuergriffe sind ja oft ein erster Schritt. Also baut man auf Vertrautem auf.
Man bekommt eine Griffbrettorientierung.
Man bekommt Grundmuster für Arpeggien.
Wenn man es noch a bisserl mit Skalentönen auffüllt, kommt man zu verschiedenen Fingerings.

Und was spricht dagegen (wenn man das Gitarrespielen nicht zu akademisch angeht)?

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Josef K
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Josef K » Do 9. Jan 2014, 22:39

Markus hat geschrieben: Mein Credo: Good tone first!



Meins: Learn Your fuckin' fingerboard! ;)

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Reinhardt » Fr 10. Jan 2014, 13:34

Markus hat geschrieben:Ich habe ja nur einen einzigen Gitarrenschüler :oops: - und den auch nur, weil er mir monatelang nachgerannt ist und mich bekniet hat, ich solle ihm unbedingt Unterricht geben. Er hat vorher zwei Jahre (!!!) Unterricht bei einem Metal-Gitarristen bekommen. Über die "Erfolge" dieser Schulung könnte ich hier Bände schreiben, aber das führt zu weit. Was er von diesem Kollegen auf jeden Fall NICHT gelernt hat ist, einen anständigen Ton zu spielen. Das gilt für Akkorde und Single-Notes gleichermaßen. Ich habe mit ihm also in den ersten zehn Unterrichtsstunden nichts anderes gemacht, als - auf der Akustikgitarre - einen guten Ton zu formen.

Der Markus

:worship:
Exakt. Es gibt Profis, die spielen nur vier Töne am Abend. Aber sie klingen wie Profis. Ich kenne aber mehrere Größenordnungen mehr Metalshredder (damit sei jetzt nix gegen den Metal selbst gesagt), die 128tel-Quintolen tappen können, aber klingen wie ein Gitarrenschüler nach 2 Monaten.
Akustikgitarre - ja, die wird leider oft übersehen. Das war in der guten alten Zeit noch nicht so. ;-)

Zu dem erwähnten System, weil wir gerade beim Thema sind: Machen das traditionell die meisten Gypsy-Spieler und sonstige erfahrene Alt-Mucker der Vorgeneration nicht fast alle so? Die spielen ja doch meist recht akkord- und tonleiternah, was ihre Melodie- bzw. Soloentwürfe angeht. Und das ergibt sich zwangsläufig, wenn ich die C-Dur-Tonleiter aus einem C-Dur-Voicing ableite. Das wird verschoben und dann auf die drei nächsten Finger verteilt, damit ich den Nullbund mit dem Zeigefinger setzen kann, und ab geht der Dixie. Oder der Oberkrainer.

Ich finde die Merkregel bzw. Eselsbrücke aber recht hübsch. Da lacht der Didaktiker in mir.

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Matt 66 » So 12. Jan 2014, 12:37

Das eine schließt das andere doch nicht aus. :dontknow:
Man kann an seinem Ton arbeiten UND sich das Griffbrett erschließen. :Geheimtipp: ;-)

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Josef K
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Josef K » So 12. Jan 2014, 12:56

Das nenn ich mal nen radikalen Ansatz ;-)

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Tom
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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Tom » So 12. Jan 2014, 20:54

Matt 66 hat geschrieben:Das eine schließt das andere doch nicht aus. :dontknow:
Man kann an seinem Ton arbeiten UND sich das Griffbrett erschließen. :Geheimtipp: ;-)


Das ist eben ein üblicher Reflex auf analytisches, theoretisches, den ich auch nicht "verstehe". :mrgreen:

"Rüdiger spielt zwar gut, aber Horst hat einfach mehr Feeling, weil er gar keine Fingersätze kennt...."

Um dieses "weil" geht es. Da scheint ein tiefes Misstrauen drinzustecken. Oder eine vorangegangene "Demütigung" a la "das lernst du nie".
An bloße Faulheit glaube ich nicht; Faulheit gibt es in meiner Weltsicht nicht. Da steckt immer ein Frust in der Faulheit.
Meist ein Selbstwertproblem. Das sag ich als Gitarrenlehrer und -spieler.

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Zakk » So 12. Jan 2014, 23:37

Ich würde meine der Königsweg liegt irgendwo in der Mitte….

Es gibt Leutchen, die sich in verschachtelten Übungen verlieren….

Jetzt denken die Feeling-Typen an der Stelle immer an die Shredder….. Viele sog. Shredder haben bedauerlicher Weise einen tollen Ton, und können sehr wohl sparsam und mit "Feeling" spielen. Sie haben halt ein anderes Verständnis von Musik…

Ich meinte mit diesen verkopften Leutchen aber nicht die Shredder, sondern die emotional verstockten. Die haben z.T. einen schrecklichen Ton, eine schlechte Technik und üben irgendeinen verschachtelten Mist… Die kennt glaub ich jeder Gitarrenlehrer. 3 Jahre Unterricht und es klingt immer noch wie ein Anfänger. Bei denen fragt man sich, warum die überhaupt Gitarre spielen. Häufig haben die auch Vorlieben für komplizierte Akkordfolgen der Komplexität wegen, und am Ende klingt es total mistig.

Und für solche wäre es wohl erforderlich die musikalischen Blockaden irgendwie aufzubrechen. Wie man das macht… keine Ahnung….. Aber wie gesagt, für die ist erforderlich….

Alle anderen, die ihr geringes musikalisches Selbstwertgefühl durch Abwertung der anderen bekämpfen ("Shredder", "seelenlos", "Schnarchblueser") oder in Schubladen denken, sollen mal aus ihrer kleinen Welt rauskommen. Es gibt da draußen tausende begabte Musiker, die ganz andere musikalische Ansätze verfolgen, die mit diesen altbackenen Geschichten (Metal, Blues, Rock, Modern-Swing) gar nix mehr zu tun haben.

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Josef K » Mo 13. Jan 2014, 00:41

Mir ist sowas von schlecht........

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Zakk » Mo 13. Jan 2014, 01:49

:cuddle:

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon buttrock » Mo 13. Jan 2014, 06:18

Von der Griffbrett-Eselsbrücke zur Psychopathologie des schlechten Gitarristen. Nich schlecht, aber ging vielleicht auch ne Nummer kleiner

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Cat Carlo » Mo 13. Jan 2014, 09:34

Mein liebes Zakkilein.

ich möchte Dich bitten, den vierten und sechsten Absatz Deines letzten interessanten und aufschlußreichen Posts so lange wiederholt zu lesen, bis mit der Wucht eines Metall- Drummers die Erkenntss einschlägt, dass es sich hier um zwei Seiten der gleichen Medaille handelt.

Gruß vom Kater

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Tom » Mo 13. Jan 2014, 09:46

Wieso?
Zakk hat doch recht.

Es geht im Grunde doch schon im Anfangspost um die Griffbrettrezeption. :-)

Will sich hier irgendwer darüber austauschen, wie man Gitarre lernt?
Doch nicht ernsthaft. :wave:

Ich sehe es so, daß wir alle uns auf Augenhöhe :flower: darüber austauschen, wie man sich beim Gitarrelernen selber im Weg stehen

K Ö N N T E

und wie das wiederum darauf wirkt, wie ein jeder Musik wahrnimmt.

Und dann letzlich so klingt, wie er gerade klingt.

Und vielleicht darüber ein Ahnung zu bekommen, warum genau das sich an manchen Tagen so scheinbar grundlos anders anfühlt.

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Re: CAGED-"Methode"

Beitragvon Markus » Mo 13. Jan 2014, 10:14

Ich schäme mich so, dass ich diesen Thread mit meinem "romantischen" Beitrag auf eine falsche Fährte geführt habe. Eigentlich wollte ich nur mal dazwischen werfen, dass es bei einigen durchaus ambitionierten Gitarrenanfängern erforderlich ist, ihnen aufzuzeigen, welches tolle Instrument sie in den Händen halten und welch wundervolle Töne es hervor bringen kann. Das ist vielleicht die Ansicht eines senilen, alten künstlerischen Spätzünders - aber so einer bin ich nun mal. CAGED, Skalen und was auch sonst noch für Methoden sind was fürs Hirn, Klang ist was fürs Herz. Wenn beides zusammen kommt, ist es umso besser!


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