ich wollte nur noch kurz theoretisch die Anwendungsmöglichkeiten der Drop irgendwas Voicings
abstecken.
Zum einen sollte man nicht vergessen: ein Vierklang ist immer auch ein Dreiklang mit einem "anderen "Basston
Das bedeutet wiederum, daß man z.B im Bandkontext auf den Basston verzichten kann und - sowieso die normalen Umkehrungen des Dreiklangs spielen kann, ja, ja, aber: hier auch das Drop 2 Voicing (oder "weite Lage") und seine Umkehrungen spielen kann.
Z.B. Ist C maj7 auch ein Em Dreiklang mit einem C im Bass. Also von Em und seinen Umkehrungen das Drop2 Voicing bilden und
auf möglichst vielen Saitensätzen ("Stellen auf der Gitarre") lernen.
Dies gilt aber auch für Upper Structures: mach aus dem Vierklang einen Fünfklang, indem du wieder auf den Basston verzichtest und dafür die None in der Akkordarchitektur dazu nimmst. Etc. pp. nach der None käme die 11, dann die 13 -

Beispiel: Also G7/9 wäre auch Bm7/b5 mit einem G im Bass. So und nun stehen uns alle Drop2, Drop3 und Drop 2+4 Voicings/Umkehrungen von Bm7/b5 FÜR G7 zur Verfügung.
Und noch eine andere Richtung:
Man kann auch ein einmal gefundenes Voicing (Stimmanordnung) aus dem DropX Bereich horizontal den Hals hinauf und hinunter IN DER DAZU GEHÖRIGEN SKALA verschieben - in 7 weiteren Stufen. Da ergeben sich teilweise sehr reizvolle und sehr ungewöhnliche Voicings.
Durch all diese oben genannten Anwendungsmöglichkeiten kommt man mit 1000%iger Sicherheit von eingefahrenen Mustern weg.
Wenn sich jemand wirklich dafür interessiert bin ich bereit entweder hier im Forum das oben gesagte genauer zu erläutern oder
halt PN.
Aber nur wenn echtes Interesse besteht.